Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für MakeMyOffice

§ 1 Geltungsbereich

Diese AGB gelten für die Nutzung der Software „MakeMyOffice" (im Folgenden „Software"), angeboten von Sven Kaminsky, Von Somnitz Ring 13, 21423 Winsen (Luhe) (im Folgenden „Anbieter"), durch Unternehmen (im Folgenden „Kunde"). Die Software richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, nicht an Verbraucher.

§ 2 Vertragsgegenstand

Der Anbieter stellt dem Kunden die Software als Software-as-a-Service (SaaS) zur internen Personalverwaltung zur Verfügung (u. a. Zeiterfassung, Urlaubs- und Krankheitsverwaltung, Kennzahlen-Tracking, Wissensdatenbank). Der Kunde kann eigene Mitarbeiter-Accounts innerhalb seines Firmen-Bereichs anlegen und verwalten.

§ 3 Vertragsschluss & kostenlose Testphase

(1) Der Vertrag kommt durch die Online-Registrierung des Kunden und Bestätigung durch den Anbieter zustande.

(2) Neue Kunden erhalten eine 14-tägige kostenlose Testphase. Wird innerhalb dieser Frist kein kostenpflichtiges Abonnement aktiviert, endet der Zugang automatisch, ohne dass Kosten entstehen.

§ 4 Preise & Zahlungsbedingungen

(1) Es gilt der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf der Website ausgewiesene Preis: 15,00 € monatliche Grundgebühr zzgl. 7,99 € pro aktivem Mitarbeiter-Account und Monat. Der Anbieter behält sich Preisänderungen mit angemessener Ankündigungsfrist (mind. 4 Wochen) für laufende Verträge vor.

(2) Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus über den Zahlungsdienstleister Stripe. Rechnungen und Zahlungsübersichten stehen dem Kunden jederzeit im Abrechnungsbereich der Software zum Download zur Verfügung — auch nach Vertragsende bleibt dieser Bereich für den Kunden erreichbar.

(3) Bei fehlgeschlagener Zahlung wird der Kunde per E-Mail informiert und erhält eine angemessene Frist zur Behebung, bevor der Zugang gesperrt wird.

§ 5 Laufzeit & Kündigung

(1) Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und ist monatlich zum Ende der jeweiligen Abrechnungsperiode kündbar.

(2) Bei Kündigung bleibt der Zugang bis zum Ende der bereits bezahlten Abrechnungsperiode bestehen; danach wird der Zugang automatisch gesperrt. Der Abrechnungsbereich (Rechnungen/Zahlungsübersicht) bleibt davon ausgenommen und weiterhin erreichbar.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 6 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde ist verantwortlich für die Richtigkeit der von ihm und seinen Mitarbeitern eingegebenen Daten sowie für die rechtmäßige Nutzung der Software gegenüber seinen eigenen Mitarbeitern.

(2) Der Kunde bleibt datenschutzrechtlich Verantwortlicher (Art. 4 Nr. 7 DSGVO) für die Daten seiner Mitarbeiter; der Anbieter handelt insoweit als Auftragsverarbeiter auf Grundlage des gesondert abzuschließenden AVV.

(3) Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.

(4) Sämtliche Rechte an der Software, ihrem Quellcode, ihrer Struktur, Programmierung und Gestaltung liegen beim Anbieter. Dem Kunden ist es untersagt, die Software oder Teile davon zu dekompilieren, zurückzuentwickeln (Reverse Engineering), automatisiert auszulesen (Scraping) oder auf Basis der im Rahmen der Nutzung gewonnenen Erkenntnisse eine im Wesentlichen gleiche oder funktional nachgebaute Software zu erstellen oder erstellen zu lassen, soweit dies nicht durch zwingende gesetzliche Vorschriften (z. B. § 69e UrhG) ausdrücklich erlaubt ist.

§ 7 Verfügbarkeit

Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Software, sichert jedoch in dieser Phase kein bestimmtes Service-Level (SLA) zu. Wartungsfenster werden nach Möglichkeit angekündigt.

§ 8 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

§ 9 Datenschutz

Es gelten ergänzend die Datenschutzerklärung sowie der zwischen den Parteien abzuschließende Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV).

§ 10 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.